Was bedeutet Green IT

Green IT bedeutet zunächst nicht viel mehr als umweltfreundliche Computer. Geringer Stromverbrauch, leicht abbaubare Materialien und optimierte alltägliche Verwendung sind die Grundbausteine des Konzepts. Die Wahl der passenden Lösungen, sowie die richtige Konfiguration steht bei all den Maßnahmen im Mittelpunkt. Dabei lassen sich folgende Anwendungsbereiche unterscheiden.

Green IT - Tipps für den Büroalltag

Green IT am Arbeitsplatz. Rund 75% IT-Stromkosten einsparen.

Jeder IT-Arbeitsplatz verursacht Energiekosten und CO2-Emissionen. Mit energieeffizienten Geräten und dem richtigen Verhalten der Nutzer können unnötige Kosten vermieden werden. Mit Green-IT in Büros können rund 75% der IT-Stromkosten eingespart werden. Oft genügen schon einfache Maßnahmen. Eine umfassende Green-IT-Strategie, sowie neue Technologien sorgen für bessere Ergebnisse.

 

Unter Green IT (seltener auch Green ICT) versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten. Dies beinhaltet die Optimierung des Ressourcenverbrauchs während der Herstellung, des Betriebs und der Entsorgung der Geräte (Green in der IT).[1] Ein weiterer Aspekt von Green IT ist die Ressourceneinsparung durch den Einsatz von Informationstechnik (IT), wenn beispielsweise Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzt werden. (Quelle: Wikipedia)

 

„Ein wichtiger Schlüssel, um Stromkosten zu senken und die Energieeffizienz zu steigern ist, bei der Beschaffung neuer Geräte alle Umweltkriterien mit einzubeziehen. Unsere Experten helfen Ihnen dabei.“


Einsatz energieeffizienter Bürogeräte.

Bei der technischen Ausstattung von Büroarbeitsplätzen mit IT haben Unternehmen die Wahl zwischen klassischen Desktop-PCs, Notebooks, Thin-Client-Lösungen oder einer Kombination dieser Varianten. Bei einer Lösung mit Desktop-PCs sind auf jedem Rechner das Betriebssystem sowie die nötige Anwendungssoftware installiert. Doch diese komplette Ausstattung mit leistungsstarken Geräten verursacht verhältnismäßig hohe Energiekosten. Bei der Anschaffung ist es daher besonders wichtig, auf die Energieeffizienz zu achten. Unterschiede im Energieverbrauch von bis zu 50%, bei gleicher Leistung, sind bei marktüblichen Rechnern keine Seltenheit.

 

Das mobile „Notebook-Büro“ hat sich bereits in vielen Berufsgruppen durchgesetzt – z. B. in der Beratung oder im Außendienst. Notebooks sind deutlich energieeffizienter als der herkömmliche Desktop-Rechner: PCs verbrauchen bis zu dreimal so viel Strom wie vergleichbare Notebooks. Die Anschaffungskosten für Notebooks liegen hingegen über denen von Desktop-PCs. Betrachtet man jedoch die Gesamtkosten, so können diese höheren Kosten durch die Stromeinsparung kompensiert werden.

 

Thin-Client-Lösungen.

Bei Thin-Client-Lösungen erledigen moderne, leistungsfähige Server alle Anwendungen zentral, die sonst auf einzelnen Arbeitsplatz-PCs laufen. Am Einzelarbeitsplatz werden nur noch Tastatur, Maus und Monitor sowie ein Thin-Client benötigt. Wie das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik berechnet hat, verbrauchen Thin-Clients bis zu 50% weniger Energie als PCs – und das inklusive des höheren Energieverbrauchs durch die Server.

Konfiguration

Entscheidend für Betriebskosten und CO2-Bilanz von IT-Geräten ist auch die richtige Nutzung. Die meisten Geräte verfügen zwar über Energiesparfunktionen, doch sind diese nicht immer automatisch aktiviert. Die Energiesparfunktion schaltet einzelne Systemkomponenten automatisch ab, wenn sie nicht benötigt werden – z. B. Bildschirm oder Festplatte. Sollen alle Rechner nach einer gewissen Zeit der Inaktivität in den Energiesparmodus schalten, so kann der Administrator zentral und standardmäßig das Power-Management entsprechend vorkonfigurieren. Fast alle Drucker, Faxgeräte und Kopierer verfügen heute über eine Energiesparautomatik. Bei manchen Geräten steht auch eine Stromspartaste zur Verfügung, die in Arbeitspausen betätigt werden kann. Technische Alternativen wie Multifunktionsgeräte, welche Drucker, Kopierer und Scanner vereinen, sparen Platz und verbrauchen weniger Strom als mehrere Einzelgeräte.

 

Energieeffizienz im Rechenzentrum.

Rechenzentren sind das Rückgrat moderner Verwaltungen und in der Regel komplexe, gewachsene Systeme mit hohem Energieverbrauch. Ihr Anteil an den Stromkosten für IT kann über 20% betragen. Ein wichtiger Schlüssel, um die Stromkosten für Bürogeräte und Rechenzentrum zu senken, ist das Einbeziehen von Energieeffizienzkriterien bei der Beschaffung neuer Geräte.

 

Frings Informatic betreibt ein energieeffizientes Rechenzentrum für den Mittelstand mit eigenem Service-Center rund um die Uhr und bedient flexibel das ständige Wachstum der mobilen Nutzung für Daten und Kommunikation. Wir migrieren Unternehmen jeder Art und Größe und stellen Hybrid- und Multi-Cloud-Anwendungen bereit. Persönliche Ansprechpartner garantieren kurze Dienstwege und unmittelbares, lösungsorientiertes Handeln. Wir verflechten in unserem Rechenzentrum ökonomische mit ökologischer Nachhaltigkeit und erschaffen dadurch energieeffiziente Konzepte, die maßgeblich zum Schutz der Umwelt beitragen. Unsere Serverracks sind, dank einer Kaltgangeinhausung, besonders energieoptimiert klimatisiert. Diese Art der Rechenzentrumskühlung verhindert, dass die abgegebene Warmluft über Zwischenräume oder durch Aufsteigen über den Rackschrank in den gekühlten Bereich zurückströmt.