André Krislak

Head of Digital Transformation

 

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Future Work | Der Arbeitsplatz als Service.

Digitaler Arbeitsplatz: Mobil und kollaborativ.

Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt der Büro- und Wissensarbeiter. Sie wird flexibler und weniger an einen Ort gebunden. Damit ändern sich die Werkzeuge: Hier stehen zunehmend Mobilität, Kollaboration und As-a-Service-Konzepte im Zentrum.

 

Das klassische Büro mit festem Arbeitsplatz und einem Desktop-PC auf oder ­neben dem Schreibtisch steht noch nicht auf der roten Liste der aussterbenden ­Arten, sondern ist vielfach immer noch die Norm. Allerdings verändert sich durch die fortschreitende Digitalisierung in einer wachsenden Zahl von Unternehmen die Art und die Organisation der Büro­arbeit in Richtung „New Work”. Bei Firmen mit einem hohen Anteil an Heim­arbeitern gibt es teilweise gar keine festen Büros mehr, sondern nur noch persönliche Rollcontainer für die Beschäftigten und einen Pool an Tischen mit den nötigen Anschlüssen für das Notebook oder das 2-in-1-Tablet.

Oft kommen die Angestellten auch gar nicht mehr für die tägliche ­Büroarbeit in die Firma, sondern nur für Meetings. Viele Firmen richten für diese Treffen Huddle-Rooms ein, die natürlich auch mit Videokonferenzsystemen ausgestattet sind, um die Mitarbeiter einzubinden, die für direkte Meetings zu weit entfernt sind.

 

„Alles - wann und wo Sie es zum Arbeiten benötigen. Digitaler Arbeitsplatz als Service: die neue Einfachheit.“ 


Das wichtigste Arbeitsgerät ist in Firmen immer noch der PC, allerdings immer ­öfter in seiner mobilen Ausprägung als Notebook oder 2-in-1-Rechner. Das vielfach beschworene Post-PC-Zeitalter ist bisher nicht eingetreten. Allerdings haben zu dieser Entwicklung einige kurzfristige Effekte beigetragen, die dazu führen könnten, dass sich der Verkauf im kommenden Quartal schon wieder abschwächt.

 

Der Rückgang betrifft aber keineswegs nur PCs und Notebooks, sondern ebenso Smartphones und Tablets mit Android oder iOS. Gerade im Firmenumfeld wird der stationäre oder mobile Windows-Rechner keineswegs durch das Smartphone ersetzt, was bei vielen Privatanwendern tatsächlich der Fall ist, sondern die unterschiedlichen Geräte werden komplementär genutzt. In vielen Firmen haben flexible Hybrid-Cloud-Modelle die herkömmliche Client-Server-Architektur abgelöst. Damit haben sie eine Grundlage für einen ortsunabhängigen digitalen Arbeitsplatz geschaffen, bei dem die Mitarbeiter mit verschiedenen Geräten und an unterschiedlichen Orten auf die von ihnen benötigten Unternehmensdaten zugreifen und im Team arbeiten können. Das Smartphone dient als Kommunikationsmittel über verschiedene Kanäle hinweg oder zum schnellen Zugriff auf Informationen.

Business im Casual-Look - Gerade jüngere Fachkräfte wollen sich nicht in das Korsett starrer Arbeitszeiten und Büroumgebungen pressen lassen, sondern ziehen eine flexible Work-Life-Balance vor. Wenn sie dann auch noch über Qualifikationen verfügen, die von den Arbeitgebern dringend benötigt ­werden, dann erwarten die Angehörigen der „Millenials“-Generation ein schickes, leichtes  Arbeitsgerät. Die PC-Hersteller haben diesen Trend schon seit geraumer Zeit erkannt und bieten ­Geräte an, die den Look hochklassiger Consumer-Modelle mit den Management-Funktionen von Business-Rechnern kombinieren. Inzwischen wird selbst bei sehr flachen Geräten darauf geachtet, dass die Partner nach dem Lösen einiger Schrauben selbst den Akku wechseln und die SSD entfernen können.

Ein Kernbestandteil von New Work sind Kommunikations- und Kollaborations­lösungen, die auf allen Arten von Geräten zur Verfügung stehen sollten. Dabei kommen nicht nur PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones zum Einsatz, sondern auch interaktive Whiteboards. Allerdings sollten Firmen dabei nicht vergessen, dass Telefon und E-Mail gerade in der Außendarstellung immer noch wichtige Kommunikationsmittel sind und wohl auch noch lange Zeit bleiben.

 

Das übergreifende Management von Windows-Rechnern und Smartphones ist eine­ Anforderung, die immer mehr Firmen an die eigene IT-Abteilung oder den betreuenden Dienstleister stellen. Dass ITK-Systemhäuser hier ein wachsendes Geschäft sehen, zeigt auch unsere Panel-Umfrage, bei der 88 % der Teilnehmer ein übergreifendes Management als „wichtig” oder „sehr wichtig” einstufen. Vor allem Geräte, die nicht nur beruflich, sondern auch privat genutzt werden, müssen in ein Management- und Security-Konzept eingebunden werden, um für den Betriebsablauf kein unkalkulierbares Risiko darzustellen. In der Firma oder im Homeoffice kann bei manchen Aufgaben der Einsatz von Thin Clients statt herkömmlicher Desktop-PCs den Verwaltungs­aufwand und die Gefahr digitaler Angriffe reduzieren, da hier auf dem Client nur ein einfach zu wartendes Minimalbetriebssystem läuft. Applikationen und Daten bleiben hier bei einer VDI-Lösung im Rechenzentrum oder bei Desktop-as-a-Service-Angeboten auf einer entsprechend abgesicherten Cloud-Plattform.

 

As-a-Service-Konzepte für den digitalen Arbeitsplatz. In eine ähnliche Richtung gehen modular aufgebaute Workplace-as-a-Service-Konzepte auf Subskriptionsbasis, die Desktop, Cloud und teilweise auch die benötigte Hardware kombinieren. Meist sind diese Konzepte rund um Office 365 oder Microsoft 365 herum aufgebaut und ergänzen die Desktop- und Cloud-Software um automatisierte Installations- und Wartungs-Services. Systemhäuser und Fachhandel können hier auf Angebote von Distributoren und Herstellern zurückgreifen, um ihren Kunden ein maßgeschneidertes Angebot zu machen und auch die Finanzierung zu regeln. Einen Schritt weniger weit gehen die Device-as-a-Service-Modelle, die einige PC-Hersteller in der letzten Zeit eingeführt haben. Mit ihnen sollen die Kunden die Möglichkeit bekommen, ihren Hardwarebestand über die Laufzeit hinweg ­flexibel an ihren tatsächlichen Bedarf ­anzupassen, was bei vielen Workplace-as-a-Service-Modellen mit Leasing-Verträgen in dieser Form nicht möglich ist. ­Device as a Service soll mit Planung, ­Konfiguration, Ausrollen, Management, ­Support und schließlich Abholung der Geräte ihren kompletten Lebenszyklus abdecken.

Minimieren Sie die Betriebsausfälle. Es ist verständlich, dass viele Unternehmen sich vor drohenden Quarantäne-Maßnahmen fürchten. Panik ist jedoch, wie in allen Lebenslagen, ein schlechter Ratgeber. Stattdessen sind durchdachte Ausweichpläne gefragt. Schnelle, skalierbare Home-Office-Konzepte gehören zu den vielversprechendsten Maßnahmen. Diese Maßnahmen sind nicht nur in dieser besonderen Situation sinnvoll. Wir beraten Sie gerne unverbindlich über eine unkompliziert und passgenaue Umsetzung für Ihr Unternehmen.

 

 

21.10.19 | Autor: Klaus Länger